Aktuelles

[Was soll man sagen. Lauthals Tocontronic singen, vielleicht: Nie wieder Krieg. Sich an den Kopf fassen ob der eigenen Naivität. Dem Aufruf der Dramatikerin Natalia Vorozhbyt Folge leisten, so gut man es eben vermag, hier im Sicheren, Geschützen, Ahnungslosen (ihr anlässlich des Welttags des Theaters am 27.03.2022 vom Deutschen Bühnenverein und dem ITI Germany erbetenes Statement kann hier nachgehört werden). Fakt ist: Von hier aus betrachtet, derweil die Krokusse und Narzissen blühen und die Vögel zwitschern, von jetzt aus gesehen also schrumpft die Pandemie zu etwas zusammen, das fraglos tragisch, mühsam und lästig ist – aber gemessen an dem, was andernorts geschieht, doch ausgesprochen harmlos. Menschen erkranken, Menschen sterben. Das Leben ist nicht nur endlich, sondern auch grausam. Aber dass man keinen Krieg erleben muss, dass man weiter Kunst schaffen kann, ist das nicht schier unglaublich? Wie sagte Charly Hübner im Deutschen SchauSpielHaus, nachdem Josefine Israel das Statement von Nathalia Vorozhbyt vor dem Bild des zerstörten Mariupoler Theaters verlesen hatte, sinngemäß: Danke, dass Sie, dass ihr heute da wart; Danke dafür, dass wir hier Theater machen können; dass es das, was wir tun, gibt.]  

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DIE AFFÄRE RUE DE LOURCINE (Eugène Labiche, neu gefasst von Sigrid Behrens) 
Theater Bielefeld // Regie: Markus Heinzelmann 
Premiere am 26.03.2022 // weitere Termine hier

 

ZUM WILDEN IGEL 
Eine literarische Serie – der Live-Fortsetzungsroman in sechs Kapiteln
mit Sigrid Behrens, Julia Herrgesell, Dagrun Hintze, Simon Janssen, Izy Kusche, Alexander Posch, Michael Weins sowie Gästen
jeweils im Nachtasyl // Thalia Theater Hamburg
 
Episode 1
[«Verkehr muss fließen»]: Dienstag, den 19.04.2022  
Episode 2
[«Igel in Aspik»]: Dienstag, den 17.05.2022
Episode 3 [?]: Dienstag, den 21.06.2022  
Episode 4
[?]: Dienstag, den 20.09.2022  
Episode 5
 [?]: Dienstag, den 18.10.2022  
Episode 6
[das fraglos große Finale]: Dienstag, den 15.11.2022
Ausblicke, Rückblicke, sonstige Informationen finden sich auf der gleichnamigen Homepage
Einlass 19h30, Beginn 20h // Eintritt € 10,-

 

ROBINSON (oder: Wie viele Inseln braucht das Meer) 
Kammeroper für selbstspielende Klaviere, Automaten und sieben Inseln
gemeinsam mit Oscar Strasnoy (Komposition)
Auftragswerk für die Berliner Staatsoper Unter den Linden // Regie: Anna Bergmann
Uraufführung am 25.02.2023